Battle of Los Angeles – Asylum schickt seine Aliens los

Titel: Battle of Los Angeles


Titel: Battle of Los Angeles

Mit: Nia Peeples, Kel Mitchell, Dylan Vox, Theresa June Tao, u.a.

Regie und Drehbuch: Mark Atkins

Produktionsfirma: The Asylum

Länge: ca. 88 Minuten

USA 2011

Aliens in Los Angeles

Im Jänner 1942 entdeckten amerikanische Luftstreitkräfte ein unbekanntes Flugobjekt über Los Angeles. 70 Jahre später kommen die Aliens mit einer ganzen Armada von Raumschiffen zurück. Die ersten Kämpfe mit der Armee und der Air Force gehen eindeutig an die in jeder Hinsicht überlegenen Außeriridischen. Der US-Marine Lt. Tyler Laughlin möchte eine Gruppe von Überlebenden an einen sicheren Ort führen und trifft unterwegs auf einen Mann namens Pete Rogers. Dieser behauptet, dass er im Jahr 1942 gemeinsam mit seiner gesamten Fliegerstaffel von den Aliens entführt worden sei. Gemeinsam mit der schwertschwingenden Agentin Karla, die ihnen erzählt, dass die amerikanische Regierung seit mehreren Jahrzehnten ein Alien in einer geheimen Basis gefangen hält, seit dessen UFO eine Bruchlandung hingelegt hat. Seither bereitet man sich dort auf die bevorstehende Invasion vor. Mit neuer Hoffnung, dass man die außeriridischen Invasoren mit ihren eigenen Waffen (wenn es schon mit den irdischen nicht funktioniert) schlagen könnte, macht sich die Gruppe auf den Weg…

The Asylum schlägt mal wieder zu

Asylum ist ja bereits eine Firma mit einem gewissen Ruf in der Branche. Kaum kommt ein erfolgversprechender Blockbuster in die Kinos, schon sind The Asylum mit einer ungleich billigeren (daüfr aber umso lustigeren) Kopie am Start. Das aktuelle „Opfer“ war hier „World Invasion: Battle Los Angeles“ von Jonathan Liebesman, der einen Tag nach dem Erscheinen von „Battle of Los Angeles“ in die Kinos kam, wobei man allerdings sagen muss, dass bei letzterem nicht nur das Original abgekupfert wurde, sondern auch mit einer  Prise „Independence Day“ gewürzt wurde.

Unterhaltsame Daueraction in  „Battle of Los Angeles“

Bei „Battle of Los Angeles“ geht es vor allem um dre Dinge: Action, Action und noch einmal Action. Von der ersten Szene an kracht es im Minutentakt, wobei nie darauf vergessen wird, den Film mit einem ironischen Augenzwinkern zu präsentieren, um zu zeigen, dass „Battle of Los Angeles“ selbst von den Produzenten nicht wirklich ernst genommen wird, was dem Film ziemlich gut tut.
Dadurch kann man auch über einige Dinge lachen, die (nicht nur) bei Licht betrachtet nicht wirklich viel Sinn ergeben. So ist es bestimmt für viele Zuschauer eine ganz neue Erkenntnis, dass Schusswaffen gegen Alien-Artillerie wirkungslos sind, während Samuraischwerter hingegen ganz hervorragend funktionieren und sogar die Panzerung derselben problemlos durchdringen können (insbesondere wenn man aus ungefähr 35 Metern Höhe draufspringt. „Banzai!“, sag ich nur). Der Film ist voll mit solch herrlichen Kopfpatsch-Momenten.

Effekte und Schauspieler in „Battle of Los Angeles“

Den Effekten und Kulissen merkt man natürlich an, dass es sich hier nicht um eine hochbudgetierte Produltion handelt. Hier ist alles um einige Nummern kleiner geraten, es handelt sich eben um einen B-Movie (vor allem die Basis der Luftwaffe wirkt so, als ob man mal schnell ein paar Holzhütten aufgestellt hätte, was wahrscheinlich auch genau das ist, was Asylum gemacht hat). Von den Schauspielerinnen und Schauspielern dürfte den meisten noch am ehesten Nia Peeples ein Begriff sein, die mal für zwei Staffeln bei „Walker, Texas Ranger“ mitgespielt hat. Die schauspielerischen Leistungen sind nichts Besonderes, allerdings bekommt von ihnen auch keine Migräne, wenn man ihnen nur zuschaut.
Auf DVD wurde der Film hierzulande von Great Movies (was für ein Euphemismus) veröffentlicht. Bild- und Tonqualität sind in Ordnung, als Extras gibt es Bloopers, ein Making Of, den Original Trailer und eine Trailershow mit weiteren Asylum-Filmen. Als Tonspur werden die deutsche Fassung und englisch angeboten.

Für Trash- und Actionfreunde empfehlenswert

In „Battle of Los Angeles“ kracht und knallt es andauernd, es gibt mehr als genug Momente des schieren Wahnsinns in dem Film und das ganze wird immer mit einer Prise Humor gewürzt serviert. Mehr kann man als Trash- oder Actionfan nun wirklich nicht verlangen.


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