Filme von A bis Z: O wie Okay

Okay mit Paprika SteenNete ist eine 35-jährige Frau, die ihren Job, ihren Ehemann und ihre Tochter mit effizienter Hand managt. Eines Tages erfährt sie, dass ihr Vater nur noch 3 Wochen zu leben hat. Ihr Vater wird deshalb verbittert und introvertiert, aber Nete besteht darauf, dass er kommt, um mit ihr und ihrer Familie zu leben. Die drei Wochen vergehen, aber Netes Vater geht es plötzlich wieder besser. Da der  Platz in der kleinen Wohnung sehr begrenzt ist und das Verhältnis zwischen Nete und ihrem Mann Kristian schon seit Jahren nicht mehr gut ist, droht die Situation schon bald zu eskalieren. Ihre Tochter beginnt zu rebellieren und ihr Mann vergnügt sich mittlerweile außerehelich. Es scheint, als würde alles, was Nete, der Kontrolle und  Organisation über alles geht, geplant hat, den Bach hinunter gehen....


Okay mit Paprika Steen

Nete ist eine 35-jährige Frau, die ihren Job, ihren Ehemann und ihre Tochter mit effizienter Hand managt. Eines Tages erfährt sie, dass ihr Vater nur noch 3 Wochen zu leben hat. Ihr Vater wird deshalb verbittert und introvertiert, aber Nete besteht darauf, dass er kommt, um mit ihr und ihrer Familie zu leben. Die drei Wochen vergehen, aber Netes Vater geht es plötzlich wieder besser. Da der  Platz in der kleinen Wohnung sehr begrenzt ist und das Verhältnis zwischen Nete und ihrem Mann Kristian schon seit Jahren nicht mehr gut ist, droht die Situation schon bald zu eskalieren. Ihre Tochter beginnt zu rebellieren und ihr Mann vergnügt sich mittlerweile außerehelich. Es scheint, als würde alles, was Nete, der Kontrolle und  Organisation über alles geht, geplant hat, den Bach hinunter gehen….

Jesper Nielsens Okay ist mehr als nur Okay

Jaja, „5 Euro ins Phrasenschwein!“, ich weiß. Ich liebe skandinavische Filme. Angefangen hat meine Leidenschaft dafür mit Thomas Vinterbergs großartigem Film „Das Fest“, der indirekt auch dafür verantwortlich ist, dass ich „Okay“ sehen wollte, da mir die schauspielerische Paprika Steen, die weibliche Hauptdarstellerin in „Okay“, auch in „Das Fest“ schon recht gut gefallen hat. Natürlich ist „Okay“ vom dänischen Regisseur Jesper W. Nielsen aus dem Jahr 2002 ein völlig anderer Film. Ging es in „Das Fest“ darum, wie eine Familie so ziemlich alles tut, um ein dunkles Geheimnis auch geheim zu halten, handelt „Okay“ (unter anderem) davon, wie ein Mensch, der alles kontrollieren möchte, darauf reagiert, wenn ihm die so geliebte Kontrolle Stück für Stück entgleitet. Es liegt auf der Hand, dass der Film nicht gerade ein sehr hohes Tempo hat. Dass er trotzdem nie langweilig wird, liegt daran, dass es einfach Spaß macht, den Darstellerinnen und Darstellern zuzusehen und natürlich auch am Drehbuch. Parika Steen ist toll in der Hauptrolle der Nete, genauso wie Troels Lyby als ihr Mann. Ole Ernst als Netes Vater, Nicolaj Kopernikus als Netes Bruder und Molly Blixt Egelind als Tochter der Familie runden das Ensemble ab. Paprika Steen spielt einfach die Verweiflung bei ihrem Kontrollverlust und ihre abschließende Akzeptanz desselben, die ihr auch hilft, wieder lieben zu können, sehr gut. Troels Lyby kauft man die Zerrissenheit zwischen seiner Affäre und seiner Familie sofort ab. Ole Ernst erwischt die Gratwanderung zwischen „grantiger alter Sack“ und „liebenswerter Großvater“ auf den Punkt genau und Nicolaj Kopernikus hat mit dem etwas ungewöhnlichen Angebot zweier lesbischer Frauen (nicht was ihr denkt, Perverslinge! ;)) ziemlich zu kämpfen und bringt das extrem glaubhaft rüber.

Fazit zu „Okay“

Ich weiß, dass meine Verrisse wesentlich länger sind als dieser Artikel, aber: „Okay“ ist ein guter Film, der von mir eine uneingeschränkte Empfehlung bekommt und an dem in meinen Augen nichts auszusetzen ist. Zur Abwechslung gibt es heute keinen Filmtrailer sondern das Musikvideo zum Filmsong, das meiner Meinung nach die Stimmung des Filmes besser einfängt als der Trailer:


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