Justice League vs. Teen Titans von Sam Liu

Als Robin bei einem Angriff auf die Justice League aus Batmans Sicht einen schweren Fehler begeht, schickt dieser seinen jungen Sohn zu den Teen Titans, damit er dort lernt, was Teamwork und Zusammenhalt wirklich bedeuten. Kaum dort angekommen, eckt er schon bei den anderen Mitgliedern an. Die Differenzen müssen schnell beigelegt werden, als ausgerechnet der Teufel selbst aus seinem magischen Gefängnis ausbricht. Da seine Dämonen von Mitgliedern der Justice League Besitz ergreifen, bleiben nur noch die Teen Titans und Cyborg übrig, um die Welt zu retten...


Als Robin bei einem Angriff auf die Justice League aus Batmans Sicht einen schweren Fehler begeht, schickt dieser seinen jungen Sohn zu den Teen Titans, damit er dort lernt, was Teamwork und Zusammenhalt wirklich bedeuten. Kaum dort angekommen, eckt er schon bei den anderen Mitgliedern an. Die Differenzen müssen schnell beigelegt werden, als ausgerechnet der Teufel selbst aus seinem magischen Gefängnis ausbricht. Da seine Dämonen von Mitgliedern der Justice League Besitz ergreifen, bleiben nur noch die Teen Titans und Cyborg übrig, um die Welt zu retten…

 

Justice League vs. Teen Titans

Ich mag die DC Animated Filme eigentlich sehr gerne. Die Umsetzungen von „Flashpoint Paradox“ und „The Dark Knight Returns“ sind einfach großartig gelungen. Leider spielt „Justice League vs.Teen Titans“ nicht einmal annähernd in einer Liga mit den beiden Genannten.

Das fängt schon damit an, dass der Titel ein Etikettenschwindel ist. Hand hoch, wer sich anhand des Namens ein episches Aufeinandertreffen der beiden Fraktionen erwartet hat. Und jetzt hebt mal jeder die Hand, der davon enttäuscht war, dass die einzige direkte Konfrontation eine kurze Kampfszene in der Mitte des Films ist. Das ist aber nicht die einzige Enttäuschung, die dieser Film zu bieten hat.

So ist der Grund, aus dem Robin zu den Titans muss, einfach lächerlich. Die Justice League wird von einem unbekannten Wesen angegriffen, von dem sogar Superman Prügel bezieht. Robin schafft es, die Situation zu beenden und den Angreifer erstmal in die Flucht zu schlagen. Was kriegt er (sinngemäß) als Antwort? „Du hast verhindert, dass wir mehr Antworten bekommen haben!“ Mir ist schon klar, dass die Justice League gerne wissen würde, was das für ein Angreifer ist, aber  die einzige Frage die dieser kurzfristig beantwortet hätte, wäre „Auf wie viele Arten kann er uns noch die Rippen brechen?“ gewesen (und die Antwort wäre wohl recht ausführlich ausgefallen).

Leider wird auch der Rest Films nicht besser. Das liegt vor allem daran, dass selbst die eh schon knapp bemessenen 75 Minuten Laufzeit immer wieder mit Szenen gestreckt werden, die man ersatzlos streichen könnte. Ganz besonders nervig war hier das Tanzduell zwischen Robin und Beast Boy, das länger dauerte als sämtliche Actionszenen.

Das Finale macht dann schließlich den letzten mühsam aufrechterhaltenen guten Willen zunichte. Da geht es angeblich um eine Bedrohung mit globalen Ausmaßen und dann kommt da so gar nichts davon rüber. Der Gegner ballert eine völlig leere und sterile Großstadt nieder und wirkt noch dazu wie sehr schlecht ins Bild kopiert.

 

Fazit zu Justice League vs Teen Titans

Ich tue mir ehrlich gesagt sehr schwer, zu diesem Film etwas zu schreiben, denn er ist einfach…blah. Das wirkt alles so dermaßen lieblos gemacht, dass man seine Zeit auch damit verbringen könnte, einem Eimer Farbe beim Trocknen zuzuschauen. Von mir gibt es jedenfalls keine Empfehlung.

 

 


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