Paranormal Whacktivity von Roger Roth

Paranormal Whacktivity (USA 2013) von Roger RothEin Pärchen möchte ein Sexvideo drehen. Das Problem dabei: Der weibliche Part des Pärchens, Kasey, wird Nacht für Nacht von einem Dämon so gut befriedigt, dass sie hinterher keine Lust auf Geschlechtsverkehr mit ihrem Freund hat (ja, das ist das Niveau, auf dem wir uns hier bewegen. Deal with it). Da hilft es auch nichts, dass Michael vor lauter Begeisterung darüber, dass Kasey ein Sexvideo mit ihm drehen will, gleich ein ganzes Kamerateam samt Regisseur (der übrigens der tatsächliche Regisseur dieses "Filmes" ist) angeheuert hat. Den Dämon auszutreiben ist gar nicht so leicht, das schaffen nicht einmal die Ghostbusters. Dennoch tut Michael alles, um den Dämon loszuwerden. Kasey scheint sich da gar nicht mehr so sicher zu sein, denn eines kann der Dämon besonders gut: Ihr "Brötchen buttern", wenn ihr versteht, was ich meine. Michael findet das natürlich nicht so prickelnd und versucht nun erst recht, dem frechen Dämon zu zeigen, wer hier der Boss ist...


Paranormal Whacktivity (USA 2013) von Roger Roth

Ein Pärchen möchte ein Sexvideo drehen. Das Problem dabei: Der weibliche Part des Pärchens, Kasey, wird Nacht für Nacht von einem Dämon so gut befriedigt, dass sie hinterher keine Lust auf Geschlechtsverkehr mit ihrem Freund hat (ja, das ist das Niveau, auf dem wir uns hier bewegen. Deal with it). Da hilft es auch nichts, dass Michael vor lauter Begeisterung darüber, dass Kasey ein Sexvideo mit ihm drehen will, gleich ein ganzes Kamerateam samt Regisseur (der übrigens der tatsächliche Regisseur dieses „Filmes“ ist) angeheuert hat. Den Dämon auszutreiben ist gar nicht so leicht, das schaffen nicht einmal die Ghostbusters. Dennoch tut Michael alles, um den Dämon loszuwerden. Kasey scheint sich da gar nicht mehr so sicher zu sein, denn eines kann der Dämon besonders gut: Ihr „Brötchen buttern“, wenn ihr versteht, was ich meine. Michael findet das natürlich nicht so prickelnd und versucht nun erst recht, dem frechen Dämon zu zeigen, wer hier der Boss ist…

Paranormal Whacktivity von Roger Roth
Und noch einmal „Paranormal Activity“-Verarsche. Ich könnte es mir jetzt einfach machen und hier meine Rezension zu „Paranormal Movie“ einfach noch einmal mit ausgetauschten Namen reinkopieren. Aber erstens wäre das ziemlich faul und zweitens gibt es doch ein paar Unterschiede zwischen den beiden Filmen. Außerdem ist – und das ist der wichtigste Grund – „Paranormal Whacktivity“ der weitaus bessere Film (was allerdings – und darauf komme ich noch zu sprechen – leider nicht viel heißt).
Da wären erstens die wesentlich besseren Production Values. Kameratechnik, Beleuchtung, Soundtrack: Das ist hier alles um Welten besser als bei den anderen Filmen der „Paranormal Edition“, außerdem funktionieren Sasha Formoso und William Patrick Riley als Paar hervorragend.
Das wären die positiven Seiten. Dass „Paranormal Whacktivity“ als Film trotzdem zum größten Teil nicht zu gebrauchen ist, liegt einzig und allein an einer Sache: Dem Drehbuch von Chris Pentzell und Geoffrey Plitt. Pentzell und Plitt schaffen es einfach nicht, die einzelnen, leider großteils recht mittelmäßigen, Parodien (und im Gegensatz zu vielen anderen Filmen dieser Machart will man sich hier immerhin nicht mit ein paar halbgaren Anspielungen zufriedengeben) zu einem stimmigen Ganzen zu machen. Der Film ist eine alberne Nummernrevue, die zwar alles aufs Korn nehmen möchte, was nicht bei drei im Gebüsch ist (da kommen sogar „Avatar“ und „Inception“ vor), dabei aber selten einen echten Treffer landet. So möchte man sich zwar nicht gerade mit einer Schere die Augen ausstechen, die Zähne zieht es einem aber trotzdem vor Langeweile. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich von diesem Film mehr respektiert fühle, als von „Paranormal Movie“. Hier merkt man wenigstens, dass die Verantwortlichen mehr leisten und nicht nur das absolute Minimum abliefern wollten. Dass das viel wert sein kann und nicht automatisch vorausgesetzt werden darf, wurde mir in den letzten Tagen leider mehrfach schmerzhaft vor Augen geführt.

Fazit zu Paranormal Whacktivity
Auch beim 7. Film der „Paranormal Edition“ geht der Daumen definitiv nach unten. Aber ich muss zum ersten Mal sagen, dass es mir ein wenig leid tut, keine Empfehlung aussprechen zu können. Roger Roth und seine Leute haben sich redlich bemüht, einen unterhaltsamen Film abzuliefern und mit einem besseren Drehbuch wäre ihnen das gelungen.
Abschließend noch etwas zur „Paranormal Edition“: Wenn ihr diese Doppel-DVD irgendwo seht….lasst sie liegen. Wenn ihr euch deswegen nicht sicher seid, lest euch einfach meine Chronologie des Leidens nochmal durch: Paranormal Movie, Paranormal Investigations 4 – Sanatorium, Paranormal Investigations 3 – Tödliche Geister, Paranormal Investigations 2 – Gacy House, Paranormal Cellar, Paranormal Asylum.

P. S.: Dieses kleine und ungeplante „Found Footage“-Special hat immerhin dafür gesorgt, dass ich nun über 300 Beiträge auf meinem Blog habe. Darauf trinke ich einen Single Malt!
(Und ich müsste echt mal zählen, wie oft ich in der letzten Woche das Wort „paranormal“ geschrieben habe.)


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