Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe


Die Tribute von Panem -Gefährliche Liebe
Katniss und Peeta werden seit den Spielen in ganz Panem als tragisches Liebespaar gefeiert. Dabei droht den beiden bereits neue Gefahr, denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symbol des Widerstands geworden, der sich in den einzelnen Distrikten zu formieren beginnt. Das Kapitol kann das nicht dulden und Präsident Snow hat sich für Katniss und Peeta etwas ganz besonderes ausgedacht. Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena. Diesmal handelt es sich aber nicht um gewöhnliche Spiele. Die beiden müssen gegen die besten Gewinner aller Zeiten antreten und diesmal kann es nur einen Überlebenden geben…
 
 
Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe
 
(Achtung, Spoiler) Im zweiten Teil von Die Tribute von Panem von Suzanne Collins geht es anfangs um den bereits in Teil 1 angedeuteten Starrummel, den das Kapitol um die Sieger der Hungerspiele betreibt. Dabei wird schön gezeigt, welchen Druck Präsident Snow und seine Anhänger auf diese ausüben, damit sie in ihr Propagandakonzept passen (da kann es schon einmal passieren, dass dir gesagt wird, dass du deine Lieben demnächst von der Wand kratzen kannst, wenn du nicht mitspielst). Während Katniss damit beschäftigt ist, ihr Dreiecksverhältnis vor der Öffentlichkeit geheim zu halten, werden sowohl vom Widerstand, als auch vonseiten der Diktatur Pläne für sie geschmiedet. Mit der Zeit wird immer klarer, dass beide Seiten Katniss als Spielball benutzen wollen, was aber erst im dritten und letzten Teil voll zum Tragen kommt.
Natürlich ist von Anfang an klar, dass diese Spiele icht so ablaufen werden, wie das Kapitol sich das wünscht. Es gibt bis zum Ende immer wieder Hinweise darauf, wie die ganze Sache sich dann in Teil 3 entwickeln könnte.
 

 

Übergangsbuch
 
Das größte Problem von „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ ist, dass es die Hauptfunktion des Buches ist, einen Übergang von Buch 1 zu Buch 3 zu bilden. Damit teilt sich „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ mit „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Beide Bücher sind im Prinzip „nur“ eine Art Vorspiel vor dem großen Finale, das man gelesen haben muss, um zu begreifen, was im letzten Teil passiert. Zwar bieten beide genug Interessantes, damit man trotzdem weiter liest, aber das Gefühl, dass einem vor allem im Mittelteil bei den Spielen einiges bekannt vorkommt, schleicht sich trotzdem immer wieder ein. Das wird dann allerdings teilweise durch den recht spannenden Schluss wieder wettgemacht.
 
Fazit zu Die Tribute von Panem 2 – Gefährliche Liebe
 
Teil 2 kann mit dem ersten Buch teilweise leider nicht mithalten. Dafür ist es zu wenig überraschend und folgt zu sehr den gängigen Mustern. Eine ausführlichere Analyse folgt dann mit Teil 3.


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