Filme von A bis Z: G wie Godzilla: Final Wars

Godzilla - Final Wars(Regeln siehe hier)


Godzilla – Final Wars

(Regeln siehe hier)

Nach einer etwas längeren Pause geht es nun weiter mit meinem Film-ABC. Der Buchstabe G bringt mich zum letzten Filmauftritt meiner absoluten Lieblingsechse: Godzilla!

Godzilla – Final Wars
Weil sie von den ewigen Monsterüberfällen schön langsam die Nase voll hat, gründet die UNO eine genetisch verbesserte Monserbekämpfungstruppe, um der Sache endlich Herr zu werden. Unter anderem gelingt es der Earth Defense Force (EDF), mithilfe ihres besten Schiffes, der Gotengo, Godzilla am Südpol in die Enge zu treiben und im ewigen Eis zu begraben. Als Außerirdische vom Planeten X einige Jahre später die Erde angreifen und alle Monster gleichzeitig aktivieren, sind auch diese Spezialisten chancenlos. Die Aliens haben nur ein Problem: Sie haben den im Eis eingeschlossenen Godzilla vergessen. Die Crew der Gotengo macht sich auf den Weg um diesen zu befreien, damit er die Monster für sie vernichtet. Dabei sehen die Außerirdischen allerdings nicht untätig zu…

Hell Yeah!
Im letzten Godzilla Film für längere Zeit dachten sich die Macher von Toho offenbar eines: „Wenn wir die alte Echse schon in den vorübergehenden Ruhestand schicken, dann machen wir das auf die wahnsinnigste Art und Weise, die uns in den Sinn kommt.“ Und warfen anschließend alle irren Ideen, die ihnen im Drogenrausch einfielen in einen Topf und machten ein Drehbuch draus. das beste daran: Die Sache funtkioniert und macht einen Heidenspaß!
Von dem Momen an, in dem Godzilla aus dem Eis befreit wird und sich als erstes Gigan entgegenwirft bis zum Abspann wird man Zeuge von einer durchgeknallten Szene nach der anderen und jedes Mal, wenn man denkt, dass es nicht mehr verrückter geht, beweisen die Folgeminuten recht eindrucksvoll das Gegenteil. Die Handlung von „Godzilla: Final Wars“ ist stark an „Destroy all Monsters“ angelehnt und dient eigentlich nur dazu, so viele Monster aus dem Godzilla-Universum wie nur irgendwie möglich in die Handlung zu bringen. Es sind zwar leider nicht alle (Mechagodzilla hab ich schon ein wenig vermisst), aber doch extrem viele, unter anderem auch die Godzilla-Variante von Roland Emmerich – in der japanischen Godzilla-Filmserie haben sie ja meines Wissens (ich kenne leider nicht alle Filme) schon etabliert, dass Emmerichs GINO (Godzilla In Name Only) eben nicht das Original ist. Wie Godzilla mit seiner amerikanischen Kopie das Opernhaus von Sidney auf die eher grobmotorische Art umgestaltet, hat mir schon ziemlich gut gefallen.
Eines von zwei Dingen, die man an dem Film bemängeln könnte ist, dass der Fokus ein bisschen mehr auf Godzilla richten könnte. Andererseits haben Regisseur Ryuhei Kitamura und seine Leute etwas geschafft, das ich ihnen so gar nicht zugetraut hätte: Zum ersten Mal waren mir die restlichen Protagonisten nicht völlig wurscht. Das lag hier vor allem an Don Frye, der einfach einen extrem coolen Kapitän spielt (und den man dringend für die Rolle des Man at Arms anrufen sollte, wenn sich der ewig angekündigte Film „Grayskull“ vielleicht doch noch aus der „development hell“ erhebt) und Kazuki Kitamura, der verstanden hat, dass er hier als Antagonist so dermaßen overacten muss, dass Jeremy Irons in „Dungeons & Dragons“ dagegen fast natürlich wirkt.
Die zweite Sache, welche den Film runterzieht, stört dafür empfindlich. Den ganzen Subplot rund um Godillas ach so süßen Sohn Minya mit dem fast noch nervigeren kleinen Jungen und dem grenzdebilen Opa hätte man sich schenken können. Nicht nur, dass die Idee, dass Godzilla ein Kind hat an und für sich schon ziemlich deppert ist, tun sich bei den Szenen jede Menge Logiklöcher auf, wie zum Beisiel: Wieso kann sich Minya mit den Menschen pantomimisch verständigen? Sein Vater wird es ihm wohl kaum beigebracht haben, der kennt außer „Ich steig auf dich drauf und dann bist du platt“ ja nicht sehr viele Formen der Veständigung. Ganz zu schweigen davon, dass Minya offenbar von Anfang an weiß was los ist, obwohl er sich über die Geschehnisse gar nicht informieren konnte. (Wie denn auch?)

Fazit zu Godzilla – Final Wars
„Godzilla – Final Wars“ ist ein sehr unterhaltsamer FIlm. Wer auf Aliens und völlig wahnsinnige Monsterbalgereien steht, sollte dringend einen Blick darauf werfen.


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