Geisterjäger John Sinclair 19: Der Sensenmann als Hochzeitsgast

Veröffentlichung: November 2002




Veröffentlichung: November 2002

Tontechnik, Produktion, Buch und Regie: Oliver Döring (nach einem Roman von Jason Dark)

Musik: Florian Göbels (Additional original Music) und „Instant Music“ (Original Score)

Mit: Joachim Kerzel, Frank Glaubrecht, Lutz Riedel, Franziska Pigulla, Detlef Bierstedt, Martin May, Ilya Welter, u.a.

Label: Lübbe Audio

Länge: ca. 47 Minuten

Inhalt: John Sinclair ist, gemeinsam mit seinen Freunden, bei der Hochzeit von Will Mallmann und der Lehrerin Karin Becker eingeladen. Diese hat unter anderem auch ihre Klasse und einige Kolleginnen auf die Gästeliste gesetzt. John ahnt nicht, dass sich einer seiner Erzfeinde, der schwarze Tod, genau diese Tag für seine Rache an John für die vergangenen Niederlagen gegen den Geisterjäger ausgesucht hat. Auf dem Weg zu den Festlichkeiten überfährt der Schulbus eine schemenhafte Gestalt. Als der besorgte Fahrer aussteigt, verliert er auf bestialische Art und Weise sein Leben, der schwarze Tod bringt den Schulbus sofort unter seine Kontrolle und nimmt alle SchülerInnen sowie die beiden Lehrerinnen als Geiseln. Doch die Geiselnahme ist nur ein Teil seines Planes…

Kommentar (Spoilerwarnung): „Der Sensenmann als Hochzeitsgast“ war schon immer eine meiner Lieblingsfolgen der „Geisterjäger John Sinclair“-Hörspielreihe. Hier passt einfach alles. Klar ist die Handlung mit dem entführten Schulbus, der hoch in den Wolken schwebt, völlig bescheuert. Trotzdem hat man als Hörer hier jede Menge Spaß. Das liegt vor allem daran, dass allen Beteiligten durchaus bewusst gewesen sein dürfte, dass man das Quellmaterial nicht unbedingt ernst nehmen darf. John Sinclair bietet einfach schön bunten Trash mit jeder Menge Dämonen und Vampire und genau das wird in dieser Folge der Hörspiele (wie bei den meisten anderen auch) hervorragend umgesetzt, hier bekommen Fans des Geisterjägers genau das, was sie haben wollen: Action!

Ich habe diese Folge außerdem auch deshalb ausgesucht, weil sie eine der wichtigeren im Sinclair-Universum ist, da Will Mallmann mit der Zeit die Seiten wechseln wird und der Tod seiner Frau diesbezüglich einen Wendepunkt darstellt.

Die Sprecherinnen und Sprecher leisten (wie immer bei den Sinclair-Hörspielen) sehr gute Arbeit, auch die Soundkulisse ist großartig gemacht. Auch wenn viele sagen, dass es sich bei den Sinclair-Hörspielen um Massenware handelt, muss man doch sagen, dass sie zumindest Massenware auf einem konstant hohen Niveau darstellen. Und solange man seinen Spaß beim Hören hat, ist es mir auch völlig egal, ob eine Hörspielreihe in diese Kategorie fällt oder nicht.

Fazit: Da es an diesem Hörspiel nichts auszusetzen gibt, fällt mein Kommentar diesmal relativ kurz aus: Hörspielfreunde machen beim Kauf dieser Folge sicher nichts falsch!


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