Knights of Badassdom von Joe Lynch

Joe (Ryan Kwanten) wurde gerade von seiner Freundin verlassen und verbringt seine Zeit damit, in Selbstmitleid zu zerfließen. Um ihm etwas Ablenkung zu verschaffen, beschließen seine Freunde Hung (Peter Dinklage) und Eric (Steve Zahn), ihn zum LARP-Event "Evermore" mitzunehmen. Da Joe schon länger nicht mehr mit dabei war und der Spielleiter ihn ohnehin nicht leiden kann, müssen sie erstmal seine Spielfigur wiederbeleben. Um dem Ganzen etwas mehr Würze zu verleihen, ersteigert Eric bei Ebay ein paar Tage zuvor ein altes Buch mit magischen Ritualen. Der "Zauber" klappt tatsächlich, allerdings ganz anders, als sich unsere LARPer das vorgestellt haben: Eric, Hung und Joe wecken damit einen jahrhundertealten Dämon auf, der damit beginnt, einen Rollenspieler nach dem anderen ins Jenseits zu befördern. Damit nicht genug, sieht die Dämonenbraut auch noch aus wie Joes Ex-Freundin. Gemeinsam mit der hübschen Gwen (Summer Glau) nehmen unsere Helden den Kampf auf....


Joe (Ryan Kwanten) wurde gerade von seiner Freundin verlassen und verbringt seine Zeit damit, in Selbstmitleid zu zerfließen. Um ihm etwas Ablenkung zu verschaffen, beschließen seine Freunde Hung (Peter Dinklage) und Eric (Steve Zahn), ihn zum LARP-Event „Evermore“ mitzunehmen. Da Joe schon länger nicht mehr mit dabei war und der Spielleiter ihn ohnehin nicht leiden kann, müssen sie erstmal seine Spielfigur wiederbeleben. Um dem Ganzen etwas mehr Würze zu verleihen, ersteigert Eric bei Ebay ein paar Tage zuvor ein altes Buch mit magischen Ritualen. Der „Zauber“ klappt tatsächlich, allerdings ganz anders, als sich unsere LARPer das vorgestellt haben: Eric, Hung und Joe wecken damit einen jahrhundertealten Dämon auf, der damit beginnt, einen Rollenspieler nach dem anderen ins Jenseits zu befördern. Damit nicht genug, sieht die Dämonenbraut auch noch aus wie Joes Ex-Freundin. Gemeinsam mit der hübschen Gwen (Summer Glau) nehmen unsere Helden den Kampf auf….

Knights of Badassdom von Joe Lynch
Live Action Role Playing (kurz: LARP) hat mich schon immer fasziniert, auch wenn mir selbst vor allem die Zeit dazu fehlt. Knights of Badassdom klang dazu noch recht witzig und Peter Dinklage ist ohnehin großartig. Da kann ja nicht mehr viel schiefgehen, oder? Nun ja, ein bisschen etwas anscheinend schon. „Knights of Badassdom“ ist ein gutes Beispiel für den Spruch „Knapp daneben ist auch vorbei“. Dabei zeigt der Film vor allem in der ersten Hälfte durchaus gute Ansätze und die ersten Kills des Monsters sind durchaus unterhaltsam. Leider geht mit dem Showdown recht viel des vorher aufgebauten guten Willens wieder den Bach runter. Versteht mich nicht falsch, ich mag Peter Dinklage, aber ihn als unsterblichen Krieger von den Toten zurück zu holen und das Monster im Alleingang besiegen zu lassen, geht dann doch ein wenig weit. Hier hat man einiges an Potenzial verschenkt, ein längerer Kampf aller LARPer gegen das Vieh hätte in meinen Augen viel mehr hergegeben.  Das ist auch deshalb schade, weil Summer Glau („Firefly“), Steve Zahn („Modern Family“), Danny Pudi („Community“) und Co, die bis dahin allesamt sehr unterhaltsam waren, so keine Möglichkeit mehr haben, noch einmal richtig zu glänzen. Bis zu diesem Zeitpunkt kommt „Knights of Badassdom“ außerdem überraschend blutig daher. Klar, der Film ist kein „Braindead“, aber man bekommt durchaus einige Gedärme und zerrissene Körper zu sehen. Was die Musik angeht, merkt man, dass Regisseur David Lynch Metal-Fan (selbst einen der Nebencharaktere hat er nach King Diamond benannt), auch im Showdown spielt Doom Metal eine integrative Rolle.

„Knights of Badassdom“ ist einer jener Filme, bei denen man es am Ende direkt schade findet, dass er dann doch nur „ganz nett“ ist. Hier hätte man viel mehr aus der Grundidee herausholen können, statt nur einen halbwegs unterhaltsamen B-Movie daraus zu machen.


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